Hasenpflug-Chöre präsentierten ihr vielfältiges Repertoire – Posaunenklänge eröffneten den musikalischen Reigen

Nicht trist wie ein trüber Herbst, sondern überzeugend stimmungsvoll war das diesjährige Treffen der Chöre von Chorleiter Ottmar Hasenpflug (Laubach). Die auch als „Herbstkonzert“ vom Männergesangverein „Eintracht“ Lardenbach/Klein-Eichen ausgerichtete Veranstaltung hatte zahlreiche Höhepunkte zu verzeichnen. So gab es neben den Gesangsdarbietungen der einzelnen Chöre zu Beginn auch ein kleines Konzert des Posaunenchores Winnerod. Unter der Leitung von Klaus Peter Schneider intonierten die überzeugenden zehn Bläser die Stücke „Turnstück“, „Marsch aus pomp und circumstance“, „Den Zillertaler Hochzeitsmarsch“, die „Fuchsgrabenpolka“ und „Dont´worry, be happy“. Als Zugabe erklang die Melodie vom „Kleinen grünen Kaktus“. Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden Dietrich Bergerhausen führte Ehrenvorsitzender Karlheinz Erdmann durch das Programm und ließ den Gastgeberverein zu seinem Auftritt kommen. Mit den Liedern „Griechischer Wein“, „Que sera sera“ und „Rot sind die Rosen“ sorgte der Gemischte Chor für eine ausgezeichnete Stimmung bei den Besuchern. Der an diesem Abend vollbeschäftigte und alle Gesangsgruppen leitende Chorleiter Hasenpflug dirigierte zudem den heimischen Männerchor bei dem Lied „Ein kleiner Blumenstrauß“. Achtzehn reine Männerstimmen des in Lindenstruth ansässigen Weiss-Werkchores trugen danach die Sätze „Pferde zu vieren traben“ und „Adios mi chaparitta“ vor. Im Akkordeon-Begleitung von Gerd Albohn zeigten die Sangesfreunde noch mit dem Santiano-Song „St. Malo“ ihr Können. Mit dem Auftritt der fünfzehn Aktiven des Frauenchores Saasen begann der musikalische Block des Gesangvereins „Eintracht“ Saasen. Die Frauen erfreuten dabei mit „Ich wollte nie erwachsen sein“, „Lollipop“ und „Küss mich, halt mich, lieb mich“. Anschließend wurde dessen Männerchor für die Darbietungen „Blondes Mädchen komm zum Tanze und „Antonia“, sowie den Stimmungshit „Santiano“ in E-Bass-Begleitung von Jo Seebohm mit viel Beifall bedacht. Beide Chöre traten abschließend gemischt dann noch mit den Chören „Tum Balalayka“ und wiederum in E-Bass-Begleitung mit „Marina“ auf. Als ein besonderer Höhepunkt des doch mehr Besucher verdienten Liederabends entpuppte sich das gemeinsame Singen der drei anwesenden Männerchöre. Dem mit annähern 50 Männerstimmen gekonnt vorgetragenen Weinlied folgte als Zugabe noch „Das Tal in den Bergen“.

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