Nach neun Wochen wieder Gottesdienst

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34 Besucher fanden sich in Lardenbach auf der Kirchen-Wiese ein – Himmelfahrtsgottesdienst diesmal in Stockhausen
Nach dem Gottesdienstverbot wegen der Corona-Pandemie konnte nach neun Wochen am vergangenen Sonntag wieder ein Gottesdienst für die Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen stattfinden. Unter Einhaltung der von der Kirchenverwaltung und dem Kirchenvorstand vorgegebenen Auflagen fühlten sich 34 Christen aus den beiden Ortschaften auf der Wiese neben der Lardenbacher Kirche sicher. Bei dem rückenwärmenden herrlichen Sonnenschein und den nötigen Sicherheitsabständen kam bei den Gottesdienstbesuchern und der Pfarrerin nach der mehrwöchentlichen Abstinenz ein sichtbares Glücksgefühl zum Vorschein. Wenn die Gemeindeglieder auch nicht gemeinsam singen durften, so konnte man bei den drei von Pfarrerin Cordula Michaelsen solo gesungenen Liedern ein leises Mitsummen der Gläubigen hören. Begleitet wurde der Gesang durch das nach Außen durch Lautsprecher und offene Kirchenfenster übertragene Orgelspiel von Anna Reining. Im Mittelpunkt der Predigt stand das Gebet. Hierbei bildet der Bibeltext „Vater Unser“ aus dem Matthäus-Evangelium 6 die Grundlage. Im Hinblick auf die zukünftigen für die einzelnen Kirchengemeinden abwechselnden Gottesdienste hofft nicht nur Pfarrerin Michaelsen, dass dann auch wieder gemeinsam gesungen werden darf. Den traditionellen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt wird es diesmal nicht in Lardenbach geben. Ein Gottesdienst findet an diesem Tag in Stockhausen statt. Der nächste Gottesdienst in Lardenbach wird am Pfingstsonntag, 31. Mai um 17 Uhr erfolgen.