Cordula Michaelsen kam 2001 als Seelsorgerin in die Grünberger Seenbachtalgemeinden

Im Rahmen einer unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen stattgefundenen Sitzung der Kirchenvorstände des Kirchspiels Lardenbach konnten die anwesenden Gremiumsmitglieder der Pfarrerin Cordula Michaelsen neben den Glückswünschen zu deren 20-jährigen Dienstzeit auch den Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Zu den Gratulanten zählten vom Kirchenvorstand Lardenbach/Klein-Eichen Gerhard Pernak, Marie-Luise Kratz, Heike Hofmann, Karin Fitzthum, Heike Repp und Andreas Haeske. Weitere anwesende Vorstandsmitglieder waren Charlotte Görnert und Achim Theiß aus Weickartshain, sowie Jürgen Frank aus Stockhausen. Die Pfarrerin übernahm offiziell am 1. Mai 2001 das aus den Kirchengemeinden Lardenbach/Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain bestehende Kirchspiel Lardenbach. Angezogen durch ihre Naturverbundenheit und das „rauhe Klima“ zog es sie nach einer zuvor schon einmal wahrgenommenen Vikarstelle in Laubach wieder in den westlichen Vogelsberg. Zur Pfarrerin ernannt wurde Michaelsen 1988 in Nauheim bei Groß-Gerau, wo sie zuvor als Pfarrvikarin ihren Dienst leistet und auch ihre erste Predigt hielt. Nach weiteren vier Jahren trat sie dann in Wiesbaden-Auringen eine Stelle als Seelsorgerin an. Im Juli 2013 konnte sie in Lardenbach das 25-jährige Dienstjubiläum begehen. Ihr Wunsch, wieder in die Nähe des Vogelsbergs zu kommen, ging dann zuvor 2001 mit der Neubesetzung der zuvor von Pfarrer Tilman Schmidt besetzten und dann vakanten Pfarrstelle in Lardenbach in Erfüllung. Schon das Vorstellungsgespräch in Lardenbach ließ bei ihr eine dann auch erfolgte gute Aufnahme in Oberhessen erkennen. So fühle sie sich bis heute sehr wohl und mit den Bewohnern der vier Dörfern und deren Geschichte eng verbunden. Die gute Atmosphäre und die Zusammenarbeit mit den Kirchenvorständen erfreue sie sehr. Sie habe stets bei verschiedenen Vorhaben und zahlreichen durchgeführten Aktionen eine breite Unterstützung erfahren. Als Beispiele stünden dabei die Wandergottesdienste, die Dorfweihnacht in Stockhausen, in Lardenbach die Durchführung des „Adventskranzes“ und in Weickartshain die hervorragende Kindergottesdienstarbeit. Erwähnt wurde von Michaelsen auch die Kurrentschriftgruppe, die sich mit der Geschichte und dem Dorfleben in der Vergangenheit befasse. Eine besondere Herausforderung sind wegen der Corona-Epidemie die Durchführungen von Gottesdiensten und Konfirmandenunterricht. So werden nach Aussage der Pfarrerin für die seit dem letzten Jahr noch ausstehenden und für die diesjährigen Konfirmationen entsprechende Lösungen gesucht. Neben der Seelsorgerischen Gemeindearbeit ist Cordula Michaelsen auch eine überzeugte Vertreterin im Dekanat Grünberg. Bis zum vergangenen Dezember erteilte sie zudem Religionsunterricht in Grünberger Schulen. In ihrer Freizeit erfreut sie sich u. a. an Spaziergängen in der Natur und beim Singen in einem Chor. Ihrer Aussage nach, auch weiterhin bis zum Ende ihrer Dienstzeit als Pfarrerin im Seenbachtal tätig zu sein, dürfte zu entnehmen sein, dass sie sich tatsächlich in den Gefilden des Vogelsberges wohlfühlt, zumal sie auch zwischenzeitlich einen Teil des oberhessischen Dialektes verstehen kann.

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